Warum gerade Politik

Gute Politik – Kombination aus Leidenschaft mit inhaltlicher Expertise

Awarum-politikls Naturwissenschaftlerin und Politikerin setze ich mich mit meinem Fachwissen und meiner Berufs- und Lebenserfahrung für einen vorrausschauenden und weitsichtigen Politikansatz ein. Es reicht nicht, wenn wir in der Politik nur reagieren, wir müssen agieren. Stark für die Zukunft sein, das bedeutet weitsichtiges und nachhaltiges Handeln.

Mein persönliches Anliegen: Chancen- und Bildungsgerechtigkeit schaffen

Ein für mich wichtiges Anliegen ist es, die Chancen- und Bildungsgerechtigkeit in Deutschland weiter auszubauen. Dieses hat einen persönlichen Hintergrund, denn auch ich komme aus einer Arbeiterfamilie. Mein Vater war Dreher im Ruhrpott und meine Mutter – wie in den fünfziger und sechziger Jahren üblich – hat sich um den Haushalt gekümmert und mit Heimarbeiten das Familienbudget aufgebessert. Wir hatten zwar nie viel Geld, aber meine Eltern haben immer aus allem das Beste gemacht und meinen Bruder und mich in allem bestärkt. Zugleich waren sie Mitglied in der SPD und haben mich daher natürlich auch politisch geprägt. „Du schaffst das!“ – dieser Leitspruch meiner Eltern war im Rückblick betrachtet auch für meine eigene berufliche Entwicklung sehr wichtig. Ohne ihre Unterstützung und die Ermunterung einer Lehrerin auf ein Gymnasium zu gehen, hätte mein persönlicher Bildungsweg sicher anders ausgesehen. Dass ich dann schließlich nach dem Abitur auch noch studieren und promovieren konnte, habe ich letztlich der SPD-Bildungsoffensive von Willy-Brandt zu verdanken, denn ohne Bafög hätte ich mir das Studium niemals leisten können. Bildung ist und bleibt der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Daher müssen wir als Politikerinnen und Politiker dafür sorgen, dass jeder die gleichen Chancen auf Bildung erhält. Und das unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Das muss unsere Richtschnur sein und bleiben.

Meine Unterstützung für Arbeiterkind.de

Dass jeder die gleiche Chance auf Bildung erhält, dafür setze ich mich ein, das ist der rote Faden meiner Arbeit in Berlin. So unterstütze ich ganz konkret die Initiative von „Arbeiterkind.de“. Sie helfen bundesweit Schülerinnen und Schülern aus Familien, in denen noch niemand studiert hat, auf dem Weg hin zum erfolgreichen Studienabschluss. Nicht jeder muss studieren, aber jeder sollte die Chance erhalten, diesen Weg einzuschlagen und nicht von vorneherein entmutigt sein, nur weil sonst noch niemand in der Familie studiert hat.

Meine Geschichte zeigt vor allem eins: Politik beeinflusst unmittelbar das eigene Leben. Ohne Willy Brandts Bildungsoffensive hätte ich nicht studiert, nicht promoviert und wäre heute vermutlich nicht Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Hierauf bin ich stolz und wünsche mir durch moderne gute Politik das Leben von jungen Leuten positiv beeinflussen zu können. Deswegen sage ich allen, die noch zweifeln, ob sie sich ein Studium zutrauen: „Du schaffst das!“.