Innovative maritime Industrie mitgestalten

Dr. Birgit Malecha-Nissen bilanziert Branchenforen vor der Maritimen Konferenz im Herbst

Berlin, 18.06.2015

Dr. Birgit Malecha-Nissen
Mitglied des Deutschen Bundestages

Berliner Büro:
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon: (030) 227-75165
Fax: (030) 227-70165
birgit.malecha-nissen@bundestag.de

Bei ihrem letzten Treffen hat sich die SPD-Küstengang die Branchenforen zum Thema gemacht, die in dieser Woche zur Vorbereitung der 9. Maritimen Konferenz stattfanden. Zu den Eindrücken und Ergebnissen erklärt die Vorsitzende der Interessenvertretung und schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Malecha-Nissen:

„Die unterschiedlichen Fachforen ermöglichen eine vertiefte, fachübergreifende Auseinandersetzung mit den aktuellen Herausforderungen der Branche. Schwerpunktmäßig wurden die Themen Offshore- Windenergie, Schiffbau und maritime Technologien, Häfen und Logistik, Schifffahrt, Klima- und Umweltschutz in der Seeschifffahrt sowie maritime Sicherheit behandelt. Bei dem Treffen nahmen verschiedene Vertreter der einschlägigen Verbände teil.

Die Ergebnissicherung und Evaluierung der Branchenforen ist vor allem auch für die Parlamentarier von großer Bedeutung, da diese unmittelbar in den gemeinsamen Antrag, der noch vor der Maritimen Konferenz im Oktober in Kooperation von der SPD und der CDU/CSU-Fraktion einfließen werden.

Wiederholt wurde betont, dass es grundsätzlich darum gehen müsse den Maritimen Standort Deutschland zu sichern und zu stärken. Unser Ziel sollte es sein eine Maritime Strategie zu entwickeln, die die unterschiedlichen Fachthemen und Bereiche zusammenführt. Dabei muss zunächst der Status quo erfasst werden und daraus schließlich sowohl eine mittelfristige Planung als auch eine längerfristige Vision für den Maritimen Standort Deutschland entwickelt werden.

Als zentrale Aspekte für diese Strategie wurden unter anderem die Frage der Beschäftigungssicherung und der Einhaltung der Klimaschutzziele identifiziert. Es ist wichtig, dass wir auch die Maritime Strategie im Rahmen der Energiewende denken, das betrifft zum Beispiel die Fragen wie es mit der Offshore-Windenergie nach 2020 weitergehen wird und wie ein klarerer Regelungsrahmen für LNG-Technologien geschaffen werden kann.

Die Küstengang betonte weiter, dass sie sich gerne der Aufgabe annehme, diese Ergebnisse in den Antrag und so in die Maritime Konferenz hereinzutragen. Dabei hoffen wir auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen maritimen Verbänden.“

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